Der 4. Leuchtturm in Warnemünde

Eigentlich beginnt die Geschichte des 4. Warnemünder Leuchtturms aufeinem ganz anderen Ende der Welt, nämlich in Australien. Dort lernten das Hoteliersehepaar, Manfred Wozniak und Ines Kuhnert-Wozniak, 2008 den bekannten australischen Künstler John Woulfe kennen.

Inspiriert von seinen spektakulären Wandskulpturen wurde damals die Idee geboren, sich ein Kunstwerk für das eigene Hotel kreieren zu lassen. „Für mich stand sofort fest dass es ein Leuchtturm werden müsste“, sagt Manfred Wozniak, der übrigens einziger diplomatischer Repräsentant vom Prinzen Leonard des Fürstentums „Principality of Hutt River“ (Australien) ist. Der Leuchtturm als Kunstwerk hat auch einen symbolischen Charakter, sagt Ines Kuhnert-Wozniak, denn er steht für die ganze Region und den Wunsch dass es in der Zukunft noch mehr touristische Anziehungspunkte für Warnemünde geben sollte.

Nach dem die Idee geboren war, arbeiteten die Wozniaks eng mit dem australischen Künstler John Woulfe zusammen und entwickelten gemeinsam den 4. Warnemünder Leuchtturm. Für die Wozniaks war das eine sehr intensiv eZeit, denn hier in Warnemünde liefen gleichzeitig die Planungen der Hotelsaison ihres „Residenz-Strandhotels“.

Im Februar 2009 war es dann trotzdem soweit. Medienwirksam wurde das Kunstwerk in Sydney präsentiert. Für einen kleinen Moment stand das Ostseebad Warnemünde im Mittelpunkt der australischen Medien, die vorallem den symbolischen Wert dieser Idee schätzten. Das Projekt „Leuchtturm“ wurde übrigens in die Weltreferenzliste, als erstes Projekt für Europa aufgenommen, was Familie Wozniak schon etwas mit Stolz erfüllt und ganz nebenbei den Bekanntheitsgrad für das Ostseebad Warnemünde erhöht.

Die offizielle Enthüllung des Leuchtturms fand 2 Monate danach, am 26. April 2009 im Residenz-Strandhotel in Warnemünde statt. Seit dem ist fast ein Jahr vergangen, aber das Interesse von Einheimischen und Urlaubern, weiter ungebrochen. „Marketing ist heut zu Tage nicht mehr nur das bewerben des eigenen Hotels“, sagt Manfred Wozniak. Seine Philosophie ist es, langfristige Konzepte für die Region voran zu bringen, Warnemünde als ganzes zu sehen und dementsprechend zu vermarkten. Kunst spielt dabei eine wichtige Rolle, denn sie verändert das Ambiente des Ortes und schafft mehr als nur einen 4. Warnemünder Leuchtturm. Für die Wozniaks war dieses Projekt nur ein Anfang, bereits heute arbeiten die beiden an weiteren Highlights für den Ort.